Berichte > Chronik > 1981 - 1986

Viel für die Ausbildung und den Nachwuchs tat man auch 1981. Das Löschfahrzeug für Gaisbach traf ein und mit Abteilungskommandant Rükgauer stellte Gaisbach eine Schlagkräftige Wehr auf der Höhe dar.

Eingeführt wurde auch die zentrale Funkalarmierung über die Leitstelle in Öhringen für den gesamten Hohenlohekreis. Einsätze wurden 22 gezählt.

Als erfreuliche Bereicherung der Wehr darf die Schaffung der lange geplanten Jugendfeuerwehr betrachtet werden. Spontan haben sich 20 Jugendliche zum Dienst bereit erklärt und machten unter der Leitung von Reinhold Rumm und dessen Stellvertreter Bernd Schoch Ausbildungsdienst. Es ist eine begeisterte Truppe deren erster Nachschub in die Aktive Wehr übernommen werden konnte. Fabrikant Reinhold Würth stiftete ein Ford Transporter der in Eigenleistung und von Fachleuten zum Feuerwehrfahrzeug umgebaut wurde, ein Prachtstück um das die Jugendfeuerwehr über die Kreisgrenzen hinaus beneidet wurde.

Abt. Kocherstetten erhielt ein neues TSF. An Einsätzen fielen Großbrände in der Ziegelei Garnberg, Rüblingen, Weißbach und Weldingsfelden. Insgesamt waren es 33.

1983 wurde Friedrich Schoch erneut zum Stadtkommandanten gewählt und Emil Jäger schied nach 35 aktiven Dienstjahren als Stellvertreter aus. Die Wahl für die Stellvertreter fiel auf Dieter Steinhilper und Klaus Eckert.

Anschaffungen gab es für die Abteilungen Nitzenhausen und Lassbach, Während Brandeinsätze in Ingelfingen, Künzelsau, Büchelberg, Dörrenzimmern und Gaisbach folgten, waren 27 weitere Kleineinsätze zu bewältigen. Kameradschaftsdienst wurde mit einem Besuch einer Starken Abordnung in Reuthe Tirol geleistet. Hier wurde ein Feuer/Rettungsdienstzentrum eingeweiht und wichtige Eindrücke für den bevorstehenden Neubau der Kü'auer Wache gesammelt.

Zu 4 Großbränden in Künzelsau, Weltersberg, Staigerbach und Amrichshausen rief man die Feuerwehr im Jahre 84. Doch überwogen die übrigen Einsätze wie 9 Kleinbrände, 5 Hilfeleistungen, 7 Verkehrsunfälle und 4 Ölschadensfällen.

An Anschaffungen 1985 schlugen im Wesentlichen die Löschwasserbehälter im Kügelhof und Etzlinsweiler zu buche, die neben dem Großprojekt „neue Künzelsauer Wache“ den Brandschutz wesentlich verbessern sollten.

Die neue Wache im ehemaligen Räuchle Gebäude (siehe Bild unten) steht kurz vor der Fertigstellung.

So wurde am 13. Juli im kleinen Rahmen Richtfest gefeiert.

An Einsätzen gab es 9 Kleinbrände, 12 Hilfeleistungen, 4 Öleinsätze und 6 Verkehrsunfälle. Aber auch 4 Fehlalarme die besonders die Gemüter erregte

Das Jahr 1986 wird für die nächsten Jahrzehnte eines der wichtigsten sein.

Zu der 125jährigen Jubiläumsfeier die vom 29.03. bis 2.06. stattfand, erfolgte die Einweihung der neuen Wache mit Ihrer Zentralen Atemschutzwerkstatt und Ausbildungsstrecke die nach neuesten Gesichtspunkten eingerichtet wurde. Zur Vervollständigung kam der überwiegend vom Land und Landkreis bezuschusste Atemschutzgerätewagen der wie die Strecke und Werkstatt für den gesamten Hohenlohekreis zuständig ist.

Als Gerätewart und Ausbilder ist seither Wolfgang Hornung und lange Zeit Dieter Wurbs auch als Ausbilder tätig.

Der krönende Abschluss bildete jedoch die Magirus Drehleiter DLK 23/12 die das Geburtstagsgeschenk der Stadt an die Wehr vervollständigte.

Ein schwarzer Schatten lag mit dem tragischen Tod von Klaus Eckert über der Feuerwehr.