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September

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07-09-06 22:02

Brand landwirtschaftliches Anwesen

Garnberg

Von einer Stallscheune eines Aussiedlerhofes am Ortsrand von Künzelsau-Garnberg ließen die Flammen am Donnerstagabend nicht viel übrig. Allein die darin untergebrachten Rinder wurden gerettet. Glück im Unglück: Die Feuerwehr schaffte es, den direkt angebauten Stall mit weiteren Rinder und das Wohnhaus zu retten.

Gegen 22 Uhr am späten Donnerstagabend bemerkten die Bewohner des Aussiedlerhofes am Ortsrand von Garnberg das Feuer. Sie alarmierten die Feuerwehr. Geistesgegenwärtig rannten sie noch in den Stall und befreiten die dort untergebrachten Rinder. Diese gelangten so noch auf eine angrenzende Wiese. Als die ersten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Künzelsau an den Unglücksort kamen, brannte die Stallscheune bereits lichterloh. Einsatzleiter Rüdiger Stein forderte sofort zusätzlich die Abteilung Gaisbach und die Führungsgruppe Kochertal zur Unterstützung an. Mit einer Wasserwand versuchten die Kräfte zunächst das gleich angebaute Wohnhaus und den anderen Stall, in dem ebenfall noch Rinder und Kälber untergebracht waren, zu schützen. Dabei wurden sie auch von den Bewohnern unterstützt.

Gleichzeitig ging die Feuerwehr gegen die Flammen vor, die von der Stallscheune Besitz ergriffen hatten. Über eine lange Schlauchleitung wurde das Wasser vom nahen See her gepumpt. Über die Drehleiter wurde das Feuer auch von oben bekämpft. Trotz der Bemühungen der rund 60 Einsatzkräfte, die mit elf Fahrzeugen vor Ort waren, konnte die Stallscheune mit darin befindlichen Geräten nicht gerettet werden.

Der Wehr gelang es aber, den Brand aufzuhalten: Sie verhinderte, dass die Flamen auf das Wohnhaus und den zweiten angebauten Stall mit den darin befindlichen Tieren übergriffen. Die Rinder wurden noch in der Nacht eingefangen und in Unterkünfte in der Umgebung gefahren. Auch Künzelsaus Bürgermeister Volker Lenz war vor Ort und machte sich ein Bild vom Schaden.

Die Feuerwehr hatte bis in die Morgenstunden zu tun, da sich in dem im Stall gelagerten Stroh und Heu Glutnester gebildet hatten. Mit einem Radlader wurde der Unrat auseinander genommen. Noch stehen die Höhe des entstandenen Sachschadens und auch der Grund für das Feuer nicht fest.

Bericht von Oliver Färber

Der Löschzug beendete den Einsatz um 3:00 Uhr. Mit einem Radler, einem Bagger und einem Traktor wurde das teilweise verbrannte Stroh aus der Scheune geräumt. Eine Brandwache blieb mit einem Fahrzeug bis Freitag 18:00 Uhr vor Ort.

Vor Ort:
Löschzug Künzelsau
Löschzug Gaisbach
Führungsgruppe Kochertal

 

Fotos: Oliver Färber

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18-09-06 02:28

Brandmeldeanlage

Künzelsau

In einer Künzelsauer Schule löste aus ein Rauchmelder in einer Rauchabzugsanlage ohne erkennbaren Grund aus.

Vor Ort:
Löschzug Künzelsau mit fünf Fahrzeugen und 22 Mann

 

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19-09-06 10:42

Brandmeldeanlage

Künzelsau

In einer Künzelsauer Schule löste ein Rauchmelder in der Küche aus. Ein Brand entstand nicht.

Vor Ort:
Löschzug Künzelsau mit fünf Fahrzeugen und 21 Mann

 

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27-09-06 16:42

Verkehrsunfall, Person eingeklemmt

Hofrathsmühle

Im Kreuzungsbereich kam es zu einem Unfall zwischen zwei PKW. Durch den Aufprall schleuderte eine PKW von Morsbach her kommend gegen eine Hauswand und kam auf der Seite zum liegen. Beide Insassen, die Fahrerin und ein Kind, wurden im Fahrzeug eingeklemmt. Das auf der Seite liegende Fahrzeug wurde gegen umfallen gesichert und mit Drucklufthebekissen angehoben. Mit hyraulischen Rettungsgerät wurde das Dach des Fahrzeugs entfernt so dass die beiden Insassen befreit werden konnten. Beide wurden schwer verletzt. Das Kind wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 41 aus Leonberg ins Diak nach Schwäbisch Hall geflogen.

Vor Ort:
Rüstzug Künzelsau mit vier Fahrzeugen und 13 Mann

 

Foto: Feuerwehr Künzelsau

Einsätze 1 bis 4 von 4

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