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03.02.14 18:04 Alter: 4 yrs

Jahreshauptversammlung

Kategorie: Gesamt

 

„Das Jahr 2013 war für die Feuerwehr Künzelsau ein normales Jahr,“ stellte Stadtbrandmeister Thomas Böhret fest, nachdem er auch die Kommandanten und Kameraden der Nachbarfeuerwehren sowie eine Anzahl von Ehrengästen, unter ihnen Bürgermeister a. D. Volker Lenz, begrüßt hatte.

Waren es 94 Einsätze im Jahr 2012, so hatte die Freiwillige Feuerwehr Künzelsau im vergangenen Jahr nur 69 Einsätze. Dieses positive Ergebnis führt der Stadtbrandmeister auf die gute Öffentlichkeitsarbeit in den Bereichen Prävention und Brandschutzerziehung zurück, die in Kindergärten und Schulen durchgeführt wird. Neben 23 Bränden, davon fünf Großbrände, kamen 28 Hilfeleistungseinsätze dazu, bei denen sieben Personen gerettet wurden, aber drei Personen nur noch tot geborgen werden konnten. 72 Prozent aller ehrenamtlichen Einsätze fanden in ihrer Freizeit statt, 28 Prozent an Werktagen zwischen 7 und 17 Uhr. Für diese Zeit bedankte sich Thomas Böhret bei allen Arbeitgebern, die ihren Mitarbeitern die Einsatzbereitschaft ermöglichten.

 

Großes ehrenamtliches Engagement
Im Jahr 2012 fielen 2600 Einsatzstunden an, im Jahr 2013 waren es 1846. Der Stadtbrandmeister betonte: „Unsere Feuerwehr steht zu jeder Tages- und Nachtzeit an 365 Tagen im Jahr bereit um in Not geratenen Menschen, Tieren und Gütern zu helfen und Gefahren abzuwehren“, dies unterstrich das Publikum mit einem kräftigen Applaus.

Geänderter Personalbestand
2013 hatte die Freiwillige Feuerwehr eine Gesamtstärke von 310 Kameraden, zu Beginn von 2014 beläuft sich die Mitgliedergesamtzahl auf 317 Kameraden, davon 27 in der Jungfeuerwehr und 36 in der Altersabteilung. Angesprochen wurde das Eintrittsalter der Jugendlichen von jetzt zehn Jahren auf sieben Jahren herabzusetzen.

Anerkennung und Respekt für die ehrenamtliche Arbeit
Bürgermeister Neumann bedankte sich schon zu Beginn seiner Rede bei allen Anwesenden für ihren ehrenamtlichen Einsatz in der Feuerwehr, dem DRK, dem THW und der Polizei. Neumann: „Ihr Einsatz für das Leben, die Gesundheit und das Eigentum unserer Mitbürger verdient unsere Anerkennung und Respekt“. Wie in der Vergangenheit wird die Stadt ihre freiwillige Feuerwehr bei allen Einsätzen tatkräftig unterstützen. Beschlossen ist es, den 23 Jahre alten Kommandowagen durch ein neues Fahrzeug mit Allrad zu ersetzen. Auch für die Beschaffung eines Gerätewagens Atemschutz (GW-A) wurden zehn Prozent, der Anschaffungskosten von 290.000 Euro 30.000 Euro zugesagt. Die Förderanträge werden in Abstimmung mit dem Landkreis in 2014 und in 2015 gestellt. Ebenso ist es vorgesehen, die Atemschutzübungsstrecke mit einem Kostenvolumen von 85.000 Euro zu modernisieren. Anerkennende Grußworte mit viel Lob und Dank für die Leistungen der Floriansjünger gab es von Rudi Schmidt, der als Leiter des Ordnungs- und Verkehrsamtes im Landratsamt auch die Grüße von Landrat Dr. Matthias Neth überbrachte sowie vom Leiter des Künzelsauer Polizeireviers, Markus Kiesel.

Jürgen Wirth, links im Bild, erhielt für seinen 25-jährigen aktiven Feuerwehrdienst das silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Baden-Württemberg in Silber. Rainer Krepp, Günther Schumacher und Franz Haas erhielten für ihren jeweiligen 40-jährigen aktiven Feuerwehrdienst das Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Baden-Württemberg in Gold. Zur Auszeichnung gratulierten Kreisbrandmeister Günther Uhlmann, 2. von rechts, und Stadtbrandmeister Thomas Böhret.

Joachim Bader, Bildmitte, wurde für besondere Verdienste mit der Ehrenmedaille in Silber des
Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Für eine 50-jährige Zugehörigkeit wurden durch den Kreisfeuerwehrverband geehrt:

von links nach rechts: Fritz Weiss, Benno Bopp und Dieter Steinhilper gemeinsam mit Stadtbrandmeister Thomas Böhret.

 

Für eine 60-jährige Zugehörigkeit wurden durch den Kreisfeuerwehrverband geehrt:

von links nach rechts: Emil Jäger, Günter Eissen, Walter Schierle und Karl Ellsässer, gemeinsam mit dem Verbandsvorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Hohenlohe, Wolfgang Brosig, und Stadtbrandmeister Thomas Böhret, ganz rechts im Bild.

Verabschiedungen

Aus dem aktiven Feuerwehrdienst schieden sechs Feuerwehrleute aus.Thomas Böhret bedankte sich bei allen für ihren jahrelangen Einsatz.

 

Beförderungen und neue Mitglieder

Insgesamt 17 Personen standen zur Beförderung an.

 zum Oberfeuerwehrmann: Paul Hammer, Abt. Belsenberg, Jochen Göller, Armin Karle, Roland Karle, Ulrich Kühlewein, Hartmut Wex, Steffen Wex, Christian Wieland und Simon Wieland, alle Abt. Steinbach, Florian Wagner, Abt. Morsbach

zum Löschmeister: Felix Bittner, Abt. Steinbach

zum Oberlöschmeister: Andreas Braun, Stephan Klein, Markus Michel, alle Abt. Künzelsau, Sascha Lell, Abt. Belsenberg

zum Brandmeister: Thorsten Stiefel, Abt. Künzelsau

zum Hauptbrandmeister: Stefen Landwehr, Abt. Künzelsau

 

Stadtbrandmeister Thomas Böhret, rechts im Bild, und sein Stellvertreter Wolfgang Hornung, links im Bild mit den neuen Feuerwehrkameraden.

Erfreulicherweise konnten 19 Neue in die Feuerwehr Künzelsau aufgenommen werden. Neben Bürgermeister Stefan Neumann wurden folgende neue Mitglieder per Handschlag von Stadtbrandmeister Thomas Böhret und dem Verbandsvorsitzenden des Hohenlohekreis Wolfgang Brosig, im aktiven Feuerwehrdienst willkommen geheißen: Fabian Mögerle aus Gaisbach, Steffen Öchsle, Stefan Buck, Sebastian Kinscher, Tobias Matzka, Katharina Messerschmidt, Jonas Oechsle, Dennis Walch, alle aus Kocherstetten, Klaus Beck, Martin Bierbaum und Simon Stier, alle aus Lassbach, Markus Zeller und Dennis Vogt aus Künzelsau, Peter Gross aus Morsbach, Tom Silas Hofmann und Philipp Swoboda aus Nitzenhausen sowie Fabian Ehrler und Lukas Karle aus Steinbach.

 

Text und Bilder: Künzelsauer Nachrichten, Kurt Gesper, Feuerwehr Künzelsau