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20.09.15 19:20 Alter: 2 yrs

Morsbacher Feuerwehr zum Bergwandern auf der Heilbronner Hütte

Kategorie: Gesamt

 

Die mittlerweile zur Tradition gewordene Bergwanderung der Morsbacher Feuerwehr führte dieses Jahr ins Verwall-Gebirge. Start der 3-tägigen Wanderung war Nahe Ischgl im Paznauntal. Da sich die Anreise verkehrstechnisch etwas verzögert, kam es der Truppe gelegen, dass mit der Friedrichshafener Hütte das Tagesziel bereits nach knapp 2 Stunden Aufstieg erreicht wurde. Ein erster Gipfel sollte somit bis morgen Zeit haben. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Mathon hatten an diesem Abend ihre Alarmübung, Szenario: “Berghütte steht in Brand, eine Person vermisst.“ Am nächsten Morgen konnte man den Marsch Richtung Heilbronner Hütte in Angriff nehmen. Die Strecke war mit 3,5 Stunden angegeben, also war noch genügend Zeit bei bestem Bergwetter die Gaisspitze in Angriff zu nehmen. Vor allem die letzten Meter zum Gipfel hielten einige Drahtseil gesicherten Stellen bereit. Der Ausblick auf dem 2779 m hohen Gipfel war überwältigend und lud zu einer ausgiebigen Rast inklusive Gipfelschnaps ein. Den gleichen Weg kommend, ging es zurück zu den deponierten Wanderrucksäcken und weiter durchs wunderschöne Ochsental Richtung Heilbronner Hütte. Klar stellte die Heilbronner Hütte für uns Hohenloher ein besonderes Ziel dar, auch wenn das neu renovierte Matratzenlager mit dem vertrauten Namen „Künzelsau“ leider schon anderweitig belegt war. 2 Kameraden hat noch ein bisschen Restkondition übrig, um den nahgelegenen Stittkopf (2604m) zu besteigen. Die restliche Truppe genoss derweilen ein ausgiebiges Sonnenbad auf der Terrasse der Hütte. Hüttenabend können bekanntlich gemütlich aber auch lange werden. So erlebten wir einen wunderschönen Abend bei leckerem Essen, einem guten Tropfen Wein und der ein oder anderen Schnapsrunde mit anderen Hüttengästen. Auch die Gastfreundschaft der Pächterfamilie Immler sei an dieser Stelle nochmals ausdrücklich erwähnt.

Am Sonntag folgte ein entspannter Abstieg entlang des Verbellabachs zum Zeinisjoch, wo wir mit dem Bus zu den Autos zurückfuhren. Leider ging wieder ein schönes Bergwochenende viel zu schnell vorbei. Doch wurden schon während der Heimfahrt Pläne für das kommende Jahr geschmiedet. Ein spezieller Dank gilt dem Organisator und Routenplaner Marco Hirsch, der leider beruflich verhindert war. Ein weiterer Dank gilt unserem Bergführer Alexander Hofmann.