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19.03.14 07:09 Alter: 4 yrs

Atemschutzausbildung

Kategorie: Gesamt

 

Flammen und Rauch aus einem LKW- Anhänger auf dem Hof der Feuerwache Künzelsau? Kein Fall für die Feuerwehr Künzelsau sondern für neue Atemschutzträger aus dem ganzen Landkreis Hohenlohe.

Der Anhänger diente den 52 Atemschutzträgern zur Festigung der praktischen Kenntnisse zum Ende ihrer Atemschutzausbildung. Seit einigen Jahren wird im Hohenlohekreis der Atemschutzlehrgang mit einer Heißausbildung abgeschlossen -

so auch am vergangenen Samstag, als sich alle Neulinge nochmals in der Feuerwache Künzelsau einfanden.

In diesem letzten Ausbildungsabschnitt lernen die neuen Atemschutzgeräteträger die Vorgehensweise bei einem Innenangriff ebenso wie den praktische Umgang mit einem Hohlstrahlrohr.

Dieses wird speziell von Atemschutztrupps während eines Einsatzes benutzt um größeren Wasserschaden zu vermeiden und durch die erhöhte Tröpfchenbildung dem Feuer mehr Energie in Form von Wärme zu entziehen. Da teilweise die Sicht während eines Innenangriffs extrem schlecht ist muss dieses Strahlrohr im Prinzip blind von dem Strahlrohrführer beherrscht werden.

Aus Sicherheits- und aus didaktischen Gründen begleitet immer ein Ausbilder einen Trupp im Brandcontainer. Dieser kann dann bei Bedarf schon während der jeweiligen Durchgängen korrigierend eingreifen oder in brenzligen Situationen weiterhelfen.

Nach der Einsatzübung gab es dann noch eine Nachbesprechung mit dem Ausbilder der den Trupp jeweils begleitet hatte. Somit konnten die Neulinge unter den Atemschützern nützliche Tipps und Tricks für in Zukunft eventuell anstehende Einsätze erhalten. Natürlich wurden auch Fehler angesprochen, die im Einsatzfall schlimme Folgen mit sich bringen könnten. Am Ende des Tages konnten die Ausbilder die neuen Atemschutzträger mit dem Gefühl entlassen, eine optimale Vorbereitung für den späteren Brandeinsatz vermittelt zu haben.

Ein besonderer Dank gebührt den Ausbildern und Helfern die für diesen Samstag unentgeltlich diese Ausbildung begleitet und zu deren Erfolg beigetragen haben.

Ein Dank auch an die regionalen Energieversorgung für die kostenlose Bereitstellung des Brandübungscontainers.

Die Kreisausbilder für Atemschutzgeräteträger kommen aus den Feuerwehren Künzelsau, Öhringen, Neuenstein, Ingelfingen, Niedernhall und Dörzbach.