Berichte > Archiv
05.03.13 17:56 Alter: 5 yrs

Firma Würth zu Besuch bei der Feuerwehr

Kategorie: Gesamt

 

Am Donnerstag 21. Februar 2013 war zum zweiten Mal eine Gruppe Nachwuchsführungskräfte der Firma Würth zu Gast in der Feuerwache in Künzelsau. Das an diesem Tag behandelte Thema „Teamarbeit“ wurde in einer Abendveranstaltung bei der Freiwilligen Feuerwehr Künzelsau vertieft.

Nach einer besonderen Vorstellungsrunde, einer Präsentation der Arbeit der Feuerwehr Künzelsau und einer kurzen theoretischen Aufarbeitung des Themas Teamarbeit und Kommunikation in der Feuerwehr, sollten die 12 Teilnehmer und Ihre Trainer vorbereitete Aufgaben im Team lösen.

Koordination und Zusammenarbeit war an der ersten Station gefragt. Mittels zweier Hebekissen musste ein auf einer Europalette stehendes, bis zum Rand mit Wasser gefülltes, Fass angehoben werden. Natürlich ohne dieses zum Überlaufen zu bringen. Nur durch genaue Abstimmung und klare Kommunikation war diese Aufgabe zu lösen.

Eine Figur aus bis zu 12 Holzklötzchen bauen – kein Problem!? Nicht wenn der Bauplan in einem extra Raum ist und die Baumeister in einem zweiten Raum nur über Funk mit dem „Architekten“ verbunden sind. Durch kurze möglichst präzise Anweisungen sollte das Gebilde nachgebaut werden. Nicht immer stand am Ende das auf dem Tisch, was auf dem Plan verzeichnet war. Der heiteren Stimmung tat das aber keinen Abbruch.

Wesentlich anstrengender aber auch feinfühliger ging es an der nächsten Station zu. Mit schwerem Gerät kann auch sehr fein gearbeitet werden. Mit dem Spreizer sollten rohe Eier transportiert und mit der Rettungsschere Plastikbecher gegriffen und umgefüllt werden. Durch das Gewicht der Schere und des Spreizers, die zum Teil störenden Hydraulikschläuche und das Arbeiten auf einer Plattform, war diese Aufgabe nur im Team möglich.

Zur Entspannung, aber auch um die verschiedene Technik zu zeigen, wurden alle Teilnehmer durch die Feuerwache geführt und die einzelnen Fahrzeuge und besondere Gerätschaften erklärt. Ein Blick in die Atemschutzübungsstrecke und das „Probesitzen“ auf dem Löschgruppenfahrzeug durften dabei nicht fehlen.

Am Ende des Abends waren alle Beteiligten zufrieden und gut gelaunt. Viele neue Eindrücke und Erfahrungen konnten gemacht werden. Es wurde an den einzelnen Stationen viel Ehrgeiz und Schweiß gezeigt, aber auch der Spaß kam nicht zu kurz.