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24.07.11 18:13 Alter: 6 yrs

Umstellung bei Insekten-Einsätzen

Kategorie: Gesamt

 

Bild: ©2007 Wikimedia Commons user Trounce. Licensed under CC-BY-SA

Seit Januar 2011 wird die Feuerwehr Künzelsau bei Insekteneinsätzen nicht mehr von der Rettungsleitstelle telefonisch alarmiert. Die Feuerwehr Künzelsau rückt zu Wespennestern u.ä. nur dann aus, wenn eine konkrete Gefahr vorliegt. Eine Gefahr durch Hymenopteren (Wespen, Bienen, Hornissen und ähnlichen Insekten) ist dann gegeben, wenn die Nutzer einer Einrichtung in Ihrer Mobilität stark eingeschränkt sind und sich dadurch vor dem Insektenbefall nicht ausreichend schützen können. Dies ist z.Bsp. In Krankenhäusern, Kindergärten und Altenheimen gegeben.

Nur in diesen Fällen liegt ein „besonderer“ Grund vor!

Dabei ist eine Umsiedlung einer Vernichtung immer vorzuziehen.

Die Feuerwehr darf nicht in Konkurrenz zu privaten Unternehmen wie den Schädlingsbekämpfer stehen. Das wäre unzulässig.

Verantwortungsbewusste und qualifizierte Schädlingsbekämpfer sind in der Lage solche Umsiedlungsmaßnahmen, insbesondere bei Allergikern, zeitnah vorzunehmen.

Informationen hierfür erhalten Sie beim „Deutschen Schädlingsbekämpfer – Verband e.V.“ oder bei der Industrie- und Handelskammer Heilbronn Franken.

Bei Fragen oder Problemen mit Hornissen, Wespen, Bienen und Hummeln im Hohenlohekreis wird die Rettungsleitstelle in Gaisbach Sie an die entsprechende Behörde oder einen Fachberater vermitteln.

Rettungsleitstelle Hohenlohekreis 07940-9866630

Die Feuerwehr hat im Feuerwehrgesetz den Schutz von Menschen, Tieren und Sachgütern fest verankert. Bei der Vernichtung von Insekten die unter Naturschutz oder gar Artenschutz stehen (Bundesnaturschutzgesetz, Naturschutzgesetz ) würde die Feuerwehr, ohne einen besonderen Grund, gegen bestehende Bundes-, und Landesgesetze verstoßen und entgegen dem Feuerwehrgesetzt handeln.