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21.05.09 10:31 Alter: 9 yrs

Feuerwehr und THW haben vieles Gemeinsam und doch gibt es erhebliche Unterschiede

Kategorie: Gesamt

 

Führungskräfte des THW Ortsverbandes Künzelsau und der Feuerwehr Künzelsau tauschten sich bei einem Treffen auf dem Gelände des THW Künzelsau in Laßbach aus.

 

Ob Freiwillige Feuerwehr oder Technisches Hilfswerk, beide stehen im Ernstfall zum Wohle des Bürgers bereit. Dennoch unterscheidet man sich im Aufbau, in der Struktur und durch das jeweilige Aufgabenspektrum.

Aber auch Gemeinsamkeiten wurden entdeckt. So müssen in beiden Organisationen die Ersatzbeschaffungen von langer Hand geplant und vorbereitet werden da diese teilweise bis zu 25 Jahre oder länger im Einsatz sind.

Auch beim Gewinnen von neuen Mitgliedern sind Feuerwehr und Technisches Hilfswerk sehr eifrig. Die Jugendorganisationen leisten hierbei einen nicht unerheblichen Beitrag.

Um in beiden Lagern die Mannschaft zu motivieren und weiterzubilden werden hierfür ähnliche Wege beschritten.

 

Die Unterschiede beider Organisationen ergeben sich bereits aus der Einsatzart. Das THW leistet im Auftrag des Bundes technische Hilfe im In- und Ausland sowie im Katastrophenfall.

Die Freiwillige Feuerwehr ist eine Einrichtung der Städte und Gemeinden auf deren Gebiet sie für die Brandbekämpfung sowie die Rettung von Menschen und Tieren aus lebensbedrohlichen Lagen zuständig ist.

Die Feuerwehr wird häufiger zu Einsätzen gerufen, diese sind aber in den meisten Fällen nach wenigen Stunden wieder beendet. Die Einsätze des THW erstrecken sich oft über Tage oder Wochen.

Im Bereich der Pumpen zur Vermeidung oder Beseitigung von Hochwasserschäden stößt die Feuerwehr irgendwann an technische Grenzen, dort beginnen die Einsatzmöglichkeiten des THW erst richtig.

Ähnlich ist es bei der Stromerzeugung.

 

Im Vordergrund des Besuches stand natürlich der persönlich Kontakt und der Erfahrungsaustausch. Das ein oder andere Einsatzmittel wurde genauer unter die Lupe genommen, und festgestellt, dass man sich im Ernstfall gegenseitig unter die Arme greifen könnte.

 

Insgesamt ein interessanter und gelungener Besuch. Ein Nachtreffen wird es wieder geben, und der ein oder anderen fiktive Einsatz wird in naher Zukunft gemeinsam abgearbeitet um sich auch im Katastrophenfall gegenseitig zu stützen.