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01.07.08 09:05 Alter: 9 yrs

Johannisfeuer auf Schloß Stetten

Kategorie: Gesamt

 

1. von rechts: Virginijus Ramanauskas

Kameraden der Abt. Kocherstetten mit Ministerpräsident Günther Oettinger

Am Samstag, 21. Juni wurde auf Schloss Stetten anlässlich der 90-jährigen Gründung der drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen gefeiert.

Geladen hatten die drei Honorarkonsule Professor Dr. Wolfgang Freiherr von Stetten, Professor Helmut Sigloch und Senator Helmut Aurenz. Bei strahlendem Sonnenschein konnte Hausherr Professor Wolfgang Freiherr von Stetten 450 Gäste vor der Burg und anschließend auf der Festwiese begrüßen.
Mit zur Delegation gehörte der Leiter der Feuerwehren im Kreis Kelme(Litauen) Herr Virginijus Ramanauskas.
Herr Ramanauskas wurde zusammen mit seinem Dolmetscher von Joachim Bader, Abteilungskommandant der Abteilung Kocherstetten, durch die Feuerwache Künzelsau geführt.
Dabei wurde auf die zahlreichen Unterschiede zwischen dem litauer und dem deutschen Feuewehrwesen eingegangen. In Litauen gibt es fast nur Berufsfeuerwehren die vom Landkreis und vom Staat getragen werden.
In Deutschland gibt es erst in Städten ab 100.000 Einwohner Berufsfeuerwehren, darunter wird die Einsatzbereitschaft von freiwilligen Feuerwehrangehörigen sichergestellt. Träger der Feuerwehren sind in Deutschland die Städte und Gemeinden.

Auf die Vereinbarkeit von Beruf, Familie, Freizeit und Feuerwehrdienst wurden eingegangen.
Die verschiedenen Sicherheitseinrichtungen für den Atemschutzgeräteträger wie Totmannwarner und Atemschutzüberwachungstafeln weckten das besondere Interesse von Herrn Ramanauskas.

Nach der Führung durch die Feuerwache Künzelsau schloss sich eine Besichtigung des Gerätehauses in Kocherstetten und Gespräche mit Angehörigen der Abteilung, an.
Die Floriansjünger der Abt. Kochrstetten stellte mit zwei Fahrzeugen den Brandschutz bei den Feierlichkeiten und dem Johannisfeuer auf der Festwiese in Schloss Stetten sicher.


Am Rande der Veranstaltung ergab sich ein kurzes Gespräch und ein Gruppenbild mit Ministerpräsident Günther Oettinger.