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19.11.06 16:18 Alter: 11 yrs

Erste Feuerwehr des Hohenlohekreises legt das Bayerische Leistungsabzeichen in Bronze ab

Kategorie: Abteilung Gaisbach, Gesamt

 

Am Wochenende des 28. und 29. Oktobers machten sich 18 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Künzelsau Abteilung Gaisbach auf den Weg zu ihrer Partnerfeuerwehr nach Markt Lam im bayerischen Wald. Ziel dieses Besuches war, dort das Bayerische Leistungsabzeichen in Bronze abzulegen.

Am Samstag Nachmittag angekommen, wurde vor Ort mit dem eigenen Löschgruppenfahrzeug 8/6 nochmals alles geübt. Dabei wurde festgestellt, dass es trotz bundeseinheitlichen Dienstvorschriften einige Unterschiede in der Vorgehensweise gibt.

Am Sonntag früh um 9.00 Uhr und bei regnerischem Wetter begannen die beiden Gruppen mit dem Leistungsabzeichen „Die Gruppe im Löscheinsatz“. Nach dem Antreten mussten alle Trupps einen Knoten bzw. Stich auf Zeit vorführen.

Danach konnte der Löscheinsatz beginnen welcher nicht länger als 180 Sekunden dauern durfte. Nach Fertigstellung des Löscheinsatzes und Aufräumen der Gerätschaften nach „Bayerischer Art“ musste der Schlauchtrupp und der Wassertrupp zusammen mit dem Maschinisten erneut antreten um vor den Schiedsrichtern und Zeitnehmern noch das Kuppeln der Saugschläuche innerhalb von 100 Sekunden zu erledigen. Die Schwierigkeit hierbei war, dass in Bayern keine Schnellkuppelgriffe für Saugschläuche beim Leistungsabzeichen zugelassen sind.

Anschließend wurde der Maschinist ebenfalls noch geprüft. Es galt hierbei die Trockensaugprobe innerhalb einer festgelegten Zeitspanne durchzuführen. Auch diese wurde zur vollsten Zufriedenheit der Schiedsrichter und des Zeitnehmer erledigt.

Um keine 300km für nur ein Leistungsabzeichen gefahren zu sein, wurde deshalb noch ein weiteres, nämlich „Die Gruppe im technischen Hilfeleistungseinsatz“ ebenfalls in Bronze abgelegt. Besonderheit dieses Abzeichens war neben des Hilfeleistungseinsatzes noch die Fahrzeug- und Gerätekunde. Diese kommt im Baden-Württemberischen Leistungsabzeichen nicht vor. Hierbei musste jeder der Mannschaft je 2 Geräte per Los ziehen und dann den Schiedsrichtern den Lagerplatz im Fahrzeug beschreiben und zeigen. Dies wurde alles durch beide Gruppen erfüllt.

Anschließend fand dann die Übergabe der Urkunden und der beiden Abzeichen in Bronze durch Kreisbrandrat Johann Weber, Kreisbandmeister Josef Pritzl, Kreisbrandinspektor Michael Stahl sowie Kommandant und Zeitnehmer Konrad Kellner sowie Kreisbrandmeister Günther Uhlmann, Hohenlohekreis, in trockenen Räumen statt.

Besonderen Dank zum Gelingen gilt dem Baden-Württembergischen Feuerwehrverband für die Erteilung der Antretegenehmigung,

dem Kreisbandmeister Günther Uhlmann für die Unterstützung vor Ort,

der Firma Brandschutztechnik Ludwig Specht für die Unterstützung bei der technischen Hilfeleistung, sowie den Firmen Auto Steigerwald und Auto Schmid.