23.10.17 19:09 Alter: 27 days

Bergwandern der Feuerwehrabteilung Morsbach

Kategorie: Gesamt

 

Das 2. Septemberwochenende ist traditionell "Bergwanderzeit" der Freiwilligen Feuerwehr Künzelsau-Morsbach. Die diesjährige 3-Tagestour führt wieder in das bereits bekannte Lechquellgebirge und war im Grunde eine Fortsetzung einer Tour vor 3 Jahren. Damals wurden die ersten 3 Etappen der DAV-Lechquellrunde bewältigt. Diesmal folgten Auszüge aus den Teilabschnitte 5 und 6.

Insgesamt starteten 10 Kameraden bei bestem Bergwetter den 2-stündigen Aufstieg von Zürs durchs wunderschöne Pazüeltal zur Stuttgarter Hütte. Ein idealer Einstieg, um die von der Fahrt müden Knochen und Muskeln für die bevorstehenden Aufgaben vorzubereiten. Es folgte wie üblich ein gemütlicher Hüttenabend in lustiger und geselliger Runde. Früh am Morgen ging es weiter auf dem wunderschönen Robert-Bosch-Weg um anschließend den steilen und teilweise technisch anspruchsvollen Steig mit drahtseilgesicherten Stellen auf die Valluga (2809m üNN) zu meistern. Nach erfolgreich gemeistertem Gruppenfoto, auf dem leider mit Sendemasten ausgestattetem Berggipfel, ging es zunächst auf gleichem Weg retour um dann auf den Pfad zum Bergrestaurant Valluga abzubiegen. Dieser Abschnitt hatte zeitweise Klettersteig ähnliche Stellen aufzubieten. Die letzten Meter zum heutigen Nachtlager, der Ulmer Hütte, verliefen im immer dichter werdenden Nebel über die Hänge des Arlberg-Skigebiets. Bei Kartenspiel, sehr leckeren Essen und der ein oder anderen Schnapsrunde ging bei leichtem Schneefall ein ereignisreicher Bergtag zufrieden zu Ende. Der nächste Morgen grüßte mit Neuschnee und sehr eingeschränkten Aussicht. So mussten teilweise auch elektronische Hilfsmittel zur Orientierung verwendet werden, um den Abstieg Richtung Flexenpass sicher zu meistern. Der leichte Schneefall wich mit zunehmend verlierender Höhe einem leichten Nieselregen, was aber der guten Stimmung nicht im geringsten einen Abbruch machte. Wieder gesund und munter am Startpunkt angekommen machte man sich auf die Heimreise. Pläne fürs nächste Jahr wurden dabei schon mal besprochen. Ein großer Dank gilt dem Bergführer Alex Hofmann.