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Zentrale Atemschutzübungsstrecke (ZAÜ)

Mindestens einmal im Jahr, wenn die Belastungsübung nach der Feuerwehrdienstvorschrift FwDV7 ansteht, muss jeder Atemschutzgeräteträger im Hohenlohekreis an den Gerätschaften und in der Strecke schwitzen. Die Übungsanlage selbst besteht aus einem Leitstand, Arbeitsraum, einer Schleuse und der variablen Übungsstrecke.

Im Leitstand werden die Feuerwehrleute an den Geräten im Arbeitsraum und die Geräteträger, die sich in der Strecke befinden, überwacht.

Im Arbeitsraum stehen 2 Schlaghammer, eine Endlosleiter, ein Laufband und ein Modell eines Industrietanks für die Atemschutzgeräteträger bereit.

Die Schleuse dient als Verbindung zwischen dem Arbeitsraum und der Übungsstrecke. 

Die Übungsstrecke ist ein modular aufgebautes Gitter-Labyrinth mit verschiedenen Hindernissen oder Höhenunterschieden, dass beliebig verändert werden kann. Gleichzeitig ist es möglich die Übungsanlage zu verrauchen, mit einer Heizung aufzuheizen und mit einer Geräuschkulisse zu versehen.

Ziel ist es den Atemschutzgeräteträgern durch permanentes Training die notwendigen Grundlagen für den Atemschutzeinsatz beizubringen und bestimmte Verhaltensweisen anzutrainieren.